Über die Galerie

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Im April 2015 eröffnete Marlis Stachowitz eine Galerie im westfälischen Paderborn, einer Stadt, die einerseits geprägt ist von Tradition und Bodenständigkeit, andererseits von Fortschritt und Zukunftsdenken im Bereich Technologie und Wirtschaft.

Marlis Stachowitz studierte in den 80er Jahren Kunst als Unterrichtsfach in Köln, arbeitete in Bereichen Projektentwicklung und Theater, pflegt und lebt schon seit Jahren ihre Kontakte und Beziehungen zur Kunst – und Kulturszene und gründete jetzt an einem völlig unkonventionellen Ort, abseits der großen Galeriestandorte, eine Galerie für junge Kunst. Schwerpunkt der Galerie liegt in den Bereichen Malerei, Graphik, Photographie und Objekt. Hier werden neben Arbeiten zeitgenössischer, schon am Markt verorteter Künstler, vielversprechende junge Künstler, die upcomings gezeigt und Kunstinteressierten und Sammlern vorgestellt.

Der Name der Galerie ist somit auch Programm. Der Begriff kommt aus dem englischen Sprachraum und wird dort verwandt im Sinne von „mad as a marchhare“, eben wie die jungen Hasen, die im Vorfrühling voller Lebenshunger, Freude oder Schrecken auf den Feldern ihre Haken schlagen. Der Künstler, mal als Jäger des Schönen, dann als Gejagter der Verhältnisse seiner Zeit. In der Literatur kennt man den Märzhasen als Figur bei der verrückten Teeparty bei Lewis Carrol’s Alice im Wunderland und das Rätselhafte und Ungreifbare des Hasenwesens, was ihn immer wieder zur Symbolfigur, auch in der Kunst, werden lässt, beschreibt Christian Morgenstern in seiner wundervollen Ballade von den „drei Hasen im Mondschein“. Das Logo der Galerie ist rückgebunden an das berühmte Dreihasenfenster, das sich im Paderborner Dom befindet.