Aktuelle Ausstellung

 

HELLA BERENT

NAKED NATURE SOUTH OF EAST 

Zeichnung, Fotografie, Video, Installation   

SOFTOPENING : Sa. 03.07. 11:00 – 19:00 Uhr

18:00 Uhr  NORBERT ARNS im Gespräch mit HELLA BERENT

 

Parallel zur Ausstellung in der Galerie gibt es in der Bartholomäuskapelle am Dom eine Ausstellung mit zwei Videoarbeiten der Künstlerin
HELLA BERENT .

WIND WOMAN STONE

바람      여자       결석

Öffnungszeiten der Kapelle : tägl. 1O.OO – 18:OO Uhr

 

 

NAKED NATURE SOUTH OF EAST ist der Titel der Ausstellung, die in den neuen Räumen der Galerie Märzhase (jetzt im Hochparterre) in der Fürstenbergstraße 21 in Paderborn vom Samstag, den 3.Juli bis zum 18.September 2021 an zu sehen ist. Unter diesem Titel werden Zeichnungen, Fotografien, Video, Installation und Keramik der 1948 bei Bremen geborenen und seit vielen Jahren in Köln lebenden Künstlerin Hella Berent gezeigt.

Hella Berents umfangreiches Werk ist inspiriert von Eindrücke und Reflexionen, die sie auf ihren ausgedehnten Reisen in verschiedenen Kulturräumen gesammelt hat. Diese führten sie über die europäischen Länder und die USA hinaus insbesondere in den Orient, Ägypten, Iran, die Türkei, Tunesien, Syrien, Indien, Bangladesch und Südkorea. Immer wieder setzt sich Hella Berent, wie sie sagt: ’der Fremde aus’ und lässt ihre Eindrücke und Erfahrungen in einer Kombination von poetischer Leichtigkeit und konzeptueller Klarheit in ihr multimediales Werk einfließen. Den Kristallisationspunkt bildet für die Künstlerin die Beschäftigung mit dem Raum, die Verschränkungen und Verschiebungen von Raum und Fläche, Form und Bewegung, Farbe und Zeit. Mit einem seismographischen Gespür sucht Hella Berent nach Übergängen von Aggregatzuständen, verbindenden Elementen und von Oberflächen und Tiefen, lässt sie in ihrer Kunst in meist großformatigen Zeichnungen, Rauminstallationen, in Fotografien, Videoarbeiten, Künstlerbüchern und Skulpturen sichtbar werden und formt sie mit mit Sprache in poetische Texte. Hella Berent ist in vielen Ländern und an verschiedenen Universitäten als Lehrbeauftragte und Gastprofessorin tätig gewesen. Ihre Werke finden sich in vielen öffentlichen, musealen und privaten Sammlungen weltweit.

 

Im Jahr 2019 führte ein Stipendium Hella Berent für drei Monate nach Südkorea auf die Insel Gapado. Einige dieser dort entstandenen Arbeiten bilden das Zentrum der Ausstellung in der Galerie Märzhase. Die Arbeiten sind vom besonderen Verständnis von Formen, Bewegungen, Farben dieser Landschaft im ostchinesischen Meer und den Menschen dort geprägt und durchdrungen von Naturnähe und existenzieller Kraft.
Parallel zur Ausstellung in der Galerie wird in der Bartholomäus-Kapelle eine Installation von zwei Videoarbeiten unter dem Titel WIND WOMEN STONE zu sehen sein. Interessierte Besucher können sich dort u.a. in eine Videocollage versenken, die die Künstlerin über die Muscheltaucherinnen der Insel, die Haenyeos, geschaffen hat. Sie verarbeitet darin Ihre Eindrücke, die diese Frauen, auf sie gemacht haben, Frauen, die oft vom Jugendalter bis ins Hohe Alter ohne Atemgeräte mit Booten alle zwei Tage auf den Pazifik hinausfahren und dort in die unterseeische Welt eintauchen, wo sie Muscheln, Abalone und Seegras ernten, um damit den wirtschaftlichen Unterhalt ihrer Familien zu sichern. Sie zeugen von der unmittelbaren Naturnähe, als Grundbedingung unserer Existenz überall auf der Welt, auch in den Zeiten der Globalisierung.

WIND WOMEN STONE

 

 

 

 

 

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